Was man in Narbolia unternehmen kann
Narbolia auf Sardinien: Strand und Pinienwald von Is Arenas, Surfen, Kirchen Santa Reparata und San Pietro, Nuraghen, Zippole und Feste.

Wir sammeln gerade die ersten Erlebnisse für diese Gegend. Schauen Sie bald wieder vorbei oder empfehlen Sie uns einen Anbieter.
Narbolia (sardisch Narabuìa) ist ein kleines Dorf in der Provinz Oristano, am Fuß des Montiferru und nahe der Halbinsel Sinis, etwa 20 Autominuten von der Provinzhauptstadt entfernt. Sein Schatz ist die Küste von Is Arenas, ein langer Strand am offenen Meer, geschützt durch einen großen Pinienwald. Ein Ziel für alle, die Weite und Natur suchen, für Surfer und campingbegeisterte Familien sowie für Reisende, die einen ruhigen Ausgangspunkt zwischen Meer, Hügeln und Dörfern des Hinterlands wünschen.
Was man in Narbolia sehen sollte
Die Kirche Santa Reparata
Im Ortskern steht die Pfarrkirche Santa Reparata aus dem 16. Jahrhundert mit einem Barockaltar, der die Jahreszahl 1790 trägt. Sie ist das Herz des religiösen Lebens und des Patronatsfestes im Herbst.
Die Kirche San Pietro
Die sehr alte Kirche San Pietro wurde 1991 nach langer Vernachlässigung vollständig restauriert. Im Gemeindegebiet gibt es weitere kleine Kirchen, etwa Santa Caterina aus der Zeit der Judikate.
Nuraghen und Kalköfen
Die Landschaft um Narbolia zählt rund dreißig Nuraghen (bronzezeitliche Steintürme), darunter Tradori, Zoddias und Tunis, wo römische Münzen und Terrakotten gefunden wurden. Spannend ist die Geschichte der Kalköfen: Im 19. und 20. Jahrhundert gab es hier rund zwanzig, und der Kalk aus Narbolia wurde in weiten Teilen Westsardiniens verkauft.
Was man in Narbolia unternehmen kann
Das Leben im Freien dreht sich um Is Arenas. Bei Mistral schickt das offene Meer kräftige, gleichmäßige Wellen: Die Küste zwischen Is Arenas und Capo Mannu zählt zu den beliebtesten Revieren Sardiniens zum Surfen und Windsurfen. An ruhigen Tagen eignet sie sich für lange Schwimmrunden und Stand-up-Paddling.
- Spaziergänge und Joggen im Pinienwald, im Schatten bis zum Meer.
- Radfahren und Wandern in den Hügeln des Montiferru und den Dörfern des Hinterlands.
- Ausritte zwischen Pinienwald und Strand.
- Ausflüge in den Sinis mit Quarzsandstränden, Lagunen und der Ausgrabungsstätte Tharros.
Entdecken Sie unten die Angebote der örtlichen Anbieter: Surfkurse, Ausflüge und Aktivitäten, um Narbolia und Is Arenas voll auszukosten.
Strände von Narbolia
Is Arenas ist ein langer heller Sandstrand nach Westen und damit dem Mistral ausgesetzt: An windigen Tagen gehört er den Surfern, an ruhigen wird er zu einer friedlichen, wenig besuchten Weite. Dahinter erstreckt sich ein großer Pinienwald mit Schatten und Campingplätzen. Der Meeresgrund ist sandig; bei bewegter See sollten Kinder gut beaufsichtigt werden. Ideal für alle, die Sonnenuntergänge am Meer und viel Platz lieben.
Geschichte
Das Gebiet ist seit der Vorgeschichte besiedelt, wie die vielen Nuraghen zeigen. Im Mittelalter gehörte das Dorf zum Judikat Arborea, Bezirk Parte Milis. Nach dem Fall des Judikats 1420 kam es zur Markgrafschaft Oristano und dann zum aragonesischen Königreich Sardinien. Im 17. Jahrhundert litt es unter Überfällen der Barbaresken-Korsaren, besonders grausam war der von 1623. Im 18. Jahrhundert wurde es dem Marquisat Arcais eingegliedert und 1839, mit der Abschaffung des Feudalsystems, freigekauft.
Was man essen und kaufen sollte
Die fruchtbare Ebene von Cadreas liefert Gemüse und Trauben, die Schafzucht ausgezeichneten Pecorino. Typisches Gebäck des Dorfes sind die Zippole, Karnevalskrapfen. In der Umgebung finden Sie natives Olivenöl aus dem Montiferru, Orangen aus Milis und Weine des Sinis wie die Vernaccia di Oristano.
Feste und Traditionen
- Karneval: das Zippole-Fest, bei dem die Krapfen auf dem Platz an alle verteilt werden.
- Santa Reparata (8. Oktober): Patronatsfest mit Folkloregruppen, Sängern und Gitarrenwettbewerben. Am Vorabend, su espuru genannt, brennt ein großes Feuer aus Holz aus dem Pinienwald von Is Arenas.
Umgebung
- S'Archittu: der natürliche Felsbogen über dem Meer, wenige Minuten nördlich.
- Putzu Idu und Capo Mannu: Strände und Surfspots im nördlichen Sinis.
- Tharros und San Giovanni di Sinis: die phönizisch-punische und römische Stadt am Meer.
- Seneghe und Santu Lussurgiu: Dörfer des Montiferru, berühmt für Olivenöl, Käse und Traditionen.
Anreise und beste Reisezeit
Narbolia liegt etwa 20 Autominuten von Oristano entfernt; von der SS131 fahren Sie Richtung Oristano oder Bauladu ab und weiter nach Riola und Narbolia. Nächster Flughafen ist Alghero-Fertilia, rund eineinviertel Stunden entfernt, Cagliari etwa eineinhalb Stunden. Der Sommer ist Badesaison; Frühling und Herbst sind ideal zum Surfen, für den Pinienwald und Wanderungen, mit weniger Hitze und weniger Trubel.
Häufige Fragen
Eignet sich Is Arenas zum Surfen?
Ja, bei Mistral kommen gleichmäßige Wellen; Anfänger buchen am besten eine Stunde bei einem örtlichen Lehrer.
Ist Narbolia familienfreundlich?
Ja, vor allem bei ruhiger See: Der Strand ist weitläufig, und der Pinienwald bietet Schatten und Platz zum Spielen.
Wie viele Tage braucht man für Narbolia und Umgebung?
Für Strand und Dorf reichen zwei Tage; mit Sinis und Montiferru sollten Sie vier bis fünf Tage bleiben.






