Was man in Settimo San Pietro unternehmen kann
Settimo San Pietro auf Sardinien: Nuraghenkomplex Cuccuru Nuraxi, Museum Arca del Tempo, alte Kirchen und das Fest des San Pietro.

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Settimo San Pietro ist ein Bauerndorf mit rund 7.000 Einwohnern am Südende der fruchtbaren Campidano-Ebene, etwa 12 km von Cagliari. Schon der Name erzählt seine Geschichte: Es war die römische Station sieben Meilen vor der Stadt. Bekannt ist es vor allem für den Nuraghenkomplex Cuccuru Nuraxi und ein Multimedia-Museum, das Archäologie auch für Kinder lebendig macht. Ein idealer Halt für Familien und Geschichtsfreunde.
Sehenswürdigkeiten in Settimo San Pietro
Nuraghenkomplex Cuccuru Nuraxi
Auf dem gleichnamigen Hügel liegt ein bronzezeitlicher Komplex mit einer dreitürmigen Nuraghe und einem Brunnentempel für den Wasserkult. Von oben reicht der Blick über die Ebene bis Cagliari.
Arca del Tempo
Am Fuß des Hügels führt das Multimedia-Museum Arca del Tempo («Arche der Zeit») von den jungsteinzeitlichen Siedlungen bis zur Geschichte Cagliaris, mit archäologischem Labor, Spiel- und Lernbereich und einem Archäologengarten.
Domus de janas S'Acqua 'e is Dolus
In der Umgebung liegt dieses in den Fels gehauene vorgeschichtliche Grab, eine domus de janas (Feenhaus), wie die Sarden ihre jungsteinzeitlichen Grabkammern nennen.
Kirchen
- San Pietro, die Pfarrkirche auf spätgotischem Grundriss mit fünf Kapellen und einer Inschrift von 1627.
- San Giovanni Battista, kleine romanische Kirche im Zentrum.
- San Pietro in Vincoli, Landkirche zwischen Oliven und Pinien.
Was man in Settimo San Pietro unternehmen kann
Ein Besuch von Cuccuru Nuraxi und der Arca del Tempo füllt einen schönen Vormittag, besonders mit Kindern. Danach bummeln Sie durch das Zentrum mit seinen Häusern aus ladiri (Lehmziegeln) oder radeln durch Weinberge und Mandelhaine. Der Ort ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Hügel des Parteolla und die Wälder der Sette Fratelli. Entdecken Sie weiter unten die Angebote der lokalen Anbieter: Führungen, Ausflüge und Outdoor-Aktivitäten.
Geschichte
Die ersten Spuren stammen aus der Jungsteinzeit; in der Bronzezeit blühte die Nuraghenkultur. In römischer Zeit war der Ort eine mansio, eine Poststation an der Straße ins Inselinnere, und der Name kommt von Septimo ab urbe lapide, «am siebten Meilenstein von der Stadt»; 1880 fand man hier ein römisches Aquädukt. Im Mittelalter gehörte er zum Judikat Cagliari, dann zu Pisa und Aragon; als Teil der Grafschaft Quirra kaufte er sich 1839 frei.
Essen und Einkaufen
Die Wirtschaft ist landwirtschaftlich geprägt: Weinberge und Mandelhaine liefern Wein, Mandeln und traditionelles Gebäck, dazu Campidano-Hausmannskost wie Ravioli, Malloreddus und selbst gebackenes Brot.
Feste und Traditionen
Das Fest des Schutzpatrons San Pietro am Ende des Sommers gehört zu den beliebtesten der Gegend: Prozession um die Landkirche, Messe unter freiem Himmel unter den Bäumen und Rückkehr des Heiligen in den Ort mit Blaskapelle und Folkloregruppen.
Umgebung
- Sinnai und Maracalagonis mit Handwerk und Bergen.
- Monserrato und der Trenino Verde.
- Selargius und seine Altstadt.
- Cagliari, etwa 20 Minuten entfernt.
Anreise und beste Reisezeit
Flughafen Cagliari-Elmas und Hafen von Cagliari liegen etwa 20-25 Autominuten entfernt. Settimo San Pietro ist per Stadtbahn und Bus mit Cagliari verbunden. Frühling und Herbst eignen sich bestens für Besichtigungen im Freien, der Spätsommer für das Fest des San Pietro.
Häufige Fragen
Ist Settimo San Pietro familienfreundlich?
Ja, Arca del Tempo und Nuraghendorf sind auch für Kinder gedacht.
Wie viel Zeit braucht man?
Ein halber Tag reicht für Cuccuru Nuraxi, Museum und Ortskern.
Warum heißt der Ort Settimo?
Wegen der Entfernung von sieben römischen Meilen nach Cagliari.







