Was man in Anela unternehmen kann
Anela im Goceano: Wald Forest'Anela, Felsgräber von Sos Furrighesos, Kirche Mesumundu, byzantinische Ruinen und Bergwandern auf Sardinien.

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Anela ist ein kleines Dorf im Goceano im nördlichen Zentrum Sardiniens, auf rund 450 Metern Höhe an den Hängen der Bergkette Marghine-Goceano. Viele Historiker halten es für den ältesten Ort der Gegend; sein Gebiet steigt bis zur bewaldeten Hochfläche von Forest'Anela auf etwa 1.000 Meter an. Ideal für Wanderungen im Grünen, einsame romanische Kirchen und Archäologie abseits der Massen.
Sehenswertes in Anela
Forest'Anela
Der Staatswald umfasst rund 1.000 Hektar zwischen Anela, Bono und Bultei. Neben Steineichen, Flaumeichen und Stechpalmen brachte die 1886 begonnene Aufforstung Tannen, Buchen, Kastanien, Atlaszedern und Schwarzkiefern: ein fast apenninisch anmutender Wald im Herzen der Insel. Im Frühling blühen die Wiesen.
Sos Furrighesos
Die Nekropole Sos Furrighesos zählt 18 domus de janas („Feenhäuser“, Felsgräber) auf drei Ebenen in einer Felswand, genutzt von der späten Jungsteinzeit bis zur frühen Bronzezeit.
Nostra Signora di Mesumundu und San Giorgio di Aneletto
Nahe dem Dorf steht Santa Maria di Mesumundu, eine gut erhaltene Kirche von 1162, verbunden mit Zisterziensern und später Kamaldulensern. Weiter oben, nahe 1.000 Metern, liegen die Mauern eines byzantinischen Stützpunkts mit vier Ecktürmen; auf einem davon stehen die Ruinen der romanischen Kirche San Giorgio di Aneletto.
Das Dorf
Im Ortskern finden Sie die Pfarrkirche Santi Cosma e Damiano, den Granitbrunnen Funtana Noa und einen Turm, beide von 1886.
Was man in Anela unternehmen kann
- Wandern auf den Wegen von Forest'Anela und zu den Wäldern von Fiorentini und Monte Rasu.
- Archäologische Ausflüge nach Sos Furrighesos und zu den byzantinischen Resten.
- Vogelbeobachtung und Naturfotografie in den Bergwäldern.
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Geschichte
Schon in der Jungsteinzeit war die Gegend bewohnt. Einer Überlieferung zufolge entstand der Ort als römische Kolonie zur Zeit Sullas. Im Mittelalter war Anela Hauptort des Bezirks Goceano im Judikat Torres; nach 1259 kam es an Arborea, dann an die Markgrafschaft Oristano und nach der Schlacht von Macomer 1478 an die Aragonesen. Bis 1839 blieb es königliches Lehen. Am 31. Juli 1945 starben sieben Forstarbeiter beim Löschen eines Waldbrands; eine Gedenktafel erinnert an sie.
Essen und Einkaufen
Die Küche ist die der Hirten im Goceano: Pecorino und Ricotta, Gegrilltes, hausgemachte Brote und Süßes. In der Gegend wird auch der Weißwein Arvisionadu erzeugt.
Feste und Traditionen
Das Dorfleben dreht sich um die Schutzheiligen Cosma und Damiano und um Landkirchen wie Mesumundu, wo man sich zu religiösen Festen trifft.
Umgebung
- Bultei mit dem Wald von Fiorentini und der Nuraghe Tilariga.
- Bono und der Monte Rasu.
- Burgos mit Burg und Museum der Burgen Sardiniens.
- Benetutti und die Thermen von San Saturnino.
Anreise und beste Reisezeit
Die nächsten Flughäfen sind Olbia und Alghero, jeweils etwa anderthalb Autostunden entfernt; Olbia ist auch der praktischste Fährhafen. Am schönsten sind Frühling mit blühenden Wiesen und Herbst; im Sommer ist es dank der Höhe kühler als im Tiefland.
Häufige Fragen
Wie viel Zeit braucht man für Anela?
Ein Tag reicht für Dorf, Mesumundu und eine Waldwanderung.
Ist Forest'Anela familienfreundlich?
Ja, es gibt leichte Wege und schattige Plätze, gut auch mit Kindern.
Liegt Anela am Meer?
Nein, es ist ein Bergdorf im Inselinneren.







