Logudoro, Meilogu und Goceano · Città metropolitana di Sassari

Was man in Mores unternehmen kann

Mores auf Sardinien: Dolmen Sa Coveccada, der höchste Glockenturm der Insel, Kirchen, Nuraghen und die Steppen-Oase im Logudoro.

Mores, Sardegna
© Gianni Careddu · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

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Mores ist ein Dorf mit rund 1.700 Einwohnern im Logudoro, am Fuß des Monte Lachesos, etwa 40 km von Sassari und wenige Kilometer von Ozieri entfernt. Schon von Weitem erkennen Sie es am Glockenturm, dem höchsten Sardiniens, doch sein wahres Wahrzeichen ist weit älter: der Dolmen Sa Coveccada, einer der größten im Mittelmeerraum. Ringsum erstreckt sich offenes Land aus Weiden und Steppe, Heimat seltener Vögel. Ein idealer Halt für Sie, wenn Sie Archäologie, Vogelbeobachtung und ursprüngliche Dörfer lieben.

Sehenswürdigkeiten in Mores

Dolmen Sa Coveccada

In der Feldflur des Ortes steht Sa Coveccada, ein prähistorisches Grabmonument aus gewaltigen Steinplatten, das als einer der eindrucksvollsten Dolmen des Mittelmeerraums gilt. Es ist das meistfotografierte Motiv von Mores und allein schon einen Abstecher wert.

Santa Caterina und der Glockenturm

Im Zentrum steht die klassizistische Pfarrkirche Santa Caterina mit Terrakottastatuen der Evangelisten und des Erlösers. Daneben ragt der 47 Meter hohe Glockenturm auf, entworfen von Salvatore Calvia Unali und 1871 vollendet – der höchste der Insel.

Weitere Kirchen

Die Kirche Santa Croce hat byzantinische Ursprünge und eine romanische Fassade aus dem frühen 13. Jahrhundert. Das Kapuzinerkloster von 1715 ist bis heute bewohnt. Auf dem Land liegen die Kirchen Santa Lucia di Lachesos, San Giovanni Battista und Nostra Signora di Todorache.

Archäologie

Das Gebiet birgt prähistorische Höhlen wie Su Buccu 'e sas Fadas, mehrere Domus de Janas (Felsgräber) und Nuraghen wie Mannu Suldu und Tres Nuraghes. An der Grenze zu Ittireddu steht eine Römerbrücke: Mores lag an der Straße von Turris Libisonis (Porto Torres) nach Karales (Cagliari).

Was man in Mores unternehmen kann

In der Ebene um den Ort liegt die sogenannte Steppen-Oase (Oasi delle steppe): Auf Wiesen und Feldern lebt die Zwergtrappe, ein seltener, geschützter Vogel, und Sie können Störche, Bienenfresser und Kalanderlerchen beobachten. Ideal für Vogelbeobachtung und Radtouren. Motorsportfans finden die Rennstrecke von Mores, eröffnet 2003. Weiter unten finden Sie die Erlebnisse der Anbieter vor Ort – wählen Sie Ihres und erleben Sie das Logudoro hautnah.

Geschichte

Seit der Vorgeschichte besiedelt, wurde das Gebiet in römischer Zeit von der großen Nord-Süd-Straße der Insel durchquert; im Tal des Lachesos fand man punische und römische Gräber. Im Mittelalter gehörte Mores zum Judikat Torres, dann zu den Doria, den Aragonesen und Feudalherren. 1795 beteiligte es sich an den antifeudalen Aufständen, 1839 wurde es freigekauft. Hier wurde der Dichter Pompeo Calvia geboren, Sohn des Architekten des Glockenturms.

Essen und Einkaufen

Die Wirtschaft beruht auf der Schafzucht: Die Schafskäse der Gegend sind geschätzt und werden auch ins Ausland exportiert. Probieren Sie die Küche des Logudoro mit Braten, Pecorino und Mandelgebäck.

Feste und Traditionen

  • Santa Lucia di Lachesos am 1. Mai, mit sardischem Gesang und Stegreifdichtung.
  • Santa Rita Ende Mai.
  • San Giovanni Battista Ende August.
  • Nostra Signora di Todorache Anfang September.

Umgebung

  • Ittireddu mit Archäologischem Museum und der Kirche San Giacomo.
  • Ozieri mit der Grotte San Michele.
  • Die romanische Basilika Sant'Antioco di Bisarcio im Gebiet von Ozieri.
  • Ardara mit der Kirche Santa Maria del Regno.

Anreise und beste Reisezeit

Mores erreichen Sie über die SS 597 Sassari–Olbia oder die SS 131. Die nächsten Flughäfen sind Alghero-Fertilia und Olbia, etwa eine bis eineinviertel Autostunden entfernt; die nächsten Häfen Porto Torres und Olbia. Der Frühling ist ideal für Vogelbeobachtung und blühende Landschaft; im Mai wird zudem Santa Lucia gefeiert.

Häufige Fragen

Wo liegt der Dolmen Sa Coveccada?

In der Feldflur von Mores, wenige Kilometer vom Ort: Informieren Sie sich vorab über den Weg.

Wie viel Zeit braucht man für Mores?

Einen halben Tag für Ort und Dolmen, einen ganzen mit Ittireddu und Ozieri.

Ist Mores für Familien geeignet?

Ja: Der Dolmen und Spaziergänge in der Ebene sind auch für Kinder ein Abenteuer.

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