Was man in Giba unternehmen kann
Giba im Sulcis: Villarios und Santa Marta, Nuraghe Meurra, Strand Porto Botte für Kitesurfer und Flamingos, Feste und typische Produkte.
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Giba ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf im unteren Sulcis im Südwesten Sardiniens, gelegen in einer Ebene zwischen sanften Hügeln mit Blick auf den Golf von Palmas. Zusammen mit dem Ortsteil Villarios auf einer Anhöhe über dem Meer verbindet es Landleben, Archäologie und einen Küstenabschnitt, den Kitesurfer und Vogelbeobachter lieben. Für Sie ist es ein ruhiger Ausgangspunkt, um das ursprüngliche Sardinien zu entdecken – nur wenige Minuten von Stränden wie Porto Pino entfernt, ideal für Familien, Aktivurlauber und Geschichtsinteressierte.
Sehenswertes in Giba
Villarios und die Kirche Santa Marta
Auf der Anhöhe von Villarios steht die kleine romanische Kirche Santa Marta, die der Überlieferung nach aus dem 11. Jahrhundert stammt. Vom Kirchplatz reicht der Blick bis zur Küste und zu den Inseln des Sulcis. Im Ortsteil steht außerdem ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert.
Der Nuraghenkomplex Meurra
An der Grenze zu Tratalias und San Giovanni Suergiu liegt der Komplex Meurra aus der Zeit um das 12. Jahrhundert v. Chr.: Nuraghe (bronzezeitlicher Steinturm), Dorf, Brunnenheiligtum und Gigantengrab, teilweise vom Wasser des Monte-Pranu-Stausees berührt. Insgesamt gibt es hier rund zehn Nuraghen.
Domus de janas und römische Reste
Die Domus de janas („Feenhäuser“, in den Fels gehauene Gräber) von Is Gannaus stammen aus der Jungsteinzeit. Aus römischer Zeit sind Reste einer Brücke, einer Straße und zweier Villen mit Thermen erhalten.
Was man in Giba unternehmen kann
- Kitesurfen und Windsurfen in Porto Botte: konstanter Wind und flaches Wasser – ideal auch für Einsteiger.
- Vogelbeobachtung in der Lagune von Porto Botte: Rosaflamingos, Stelzenläufer, Rohrweihen und Purpurhühner.
- Rad- oder Reitausflüge zwischen Nuraghen, See und Olivenhainen.
- Verkostungen von Carignano del Sulcis, Olivenöl und Käse.
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Strände von Giba
Porto Botte
Ein langer Sandstrand am Golf von Palmas mit flachem Wasser und häufigem Wind – ein Paradies für Kiter und Windsurfer. Dahinter erstreckt sich die vogelreiche Lagune.
Geschichte
Das Gebiet ist seit der Jungsteinzeit besiedelt; es folgten die Nuraghenkultur, Phönizier, Karthager und Römer. Nach Vandalen und Byzantinern ließen sich um das Jahr 1000 Benediktinermönche nieder. 1323 landete der Infant Alfons von Aragón in Porto Botte und begann damit die katalanisch-aragonesische Eroberung Sardiniens. 1647 kam Giba zum Marquisat Villarios; 1839 endete das Feudalsystem, 1928 wurde Giba eigenständige Gemeinde.
Essen und Einkaufen
Die Artischocke ist der Stolz der Gärten, dazu Tomaten, Olivenöl extra vergine und Carignano-Trauben. Brot wird noch selbst gebacken: Civraxiu, Coccoi und Pani 'e saba mit eingekochtem Traubenmost. Süßes sind Pardulas, Gueffus und Pabassinas; die gefüllten Teigtaschen heißen hier Curroxionis. Das Handwerk bietet Teppiche, Wandbehänge, Messer, Körbe und Is pippias de canna, kleine Schilfpuppen.
Feste und Traditionen
- Mitte März: Fest des heiligen Josef und Artischockenfest.
- Ende Juni: Patronatsfest San Pietro, drei Tage mit Prozession in Tracht, Reitern und Launeddas-Spielern (sardische Dreifachflöte).
- Ende Juli: Santa Marta in Villarios.
- Anfang August: Brotfest.
- September: Beata Vergine del Rimedio.
Umgebung
- Porto Pino (Sant'Anna Arresi) mit weißen Dünen und türkisem Wasser, etwa 15 Minuten entfernt.
- Tratalias mit der romanischen Kathedrale Santa Maria di Monserrato.
- Nekropole von Montessu in Villaperuccio.
- Sant'Antioco, die über einen Damm verbundene Insel, etwa 20 Minuten entfernt.
Anreise und beste Reisezeit
Nächster Flughafen ist Cagliari-Elmas, etwa eineinviertel Stunden mit dem Auto über die SS 130 und dann die SS 293 oder SS 195; auch der günstigste Fährhafen ist Cagliari. Von Mai bis Oktober ist das Meer am schönsten und der Wind lockt Kiter; Frühling und Herbst eignen sich bestens für Archäologie, Radtouren und Vogelbeobachtung.
Häufige Fragen
Ist Giba für Familien geeignet?
Ja: Das flache Wasser in Porto Botte und die nahen Strände von Porto Pino sind ideal mit Kindern.
Wie viele Tage braucht man für Giba?
Ein Tag reicht für Dorf und Hauptsehenswürdigkeiten; mit zwei bis drei Tagen kommen Strand, Kitesurfen und der übrige Sulcis hinzu.







