Was man in Albagiara unternehmen kann
Albagiara in der Marmilla: Steindorf, Kirche San Sebastiano, fünf Nuraghen, Eichenwald su Padenti, die Giara und Mandelsüßigkeiten.

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Albagiara (sardisch Ollasta) ist eine der kleinsten Gemeinden Sardiniens: gut zweihundert Einwohner am Fuß der Giara in der oberen Marmilla. Schon der Name beschreibt die Landschaft – die Morgenröte („alba“) über dem Rand der Hochebene. Ein stilles Dorf mit Steinhäusern und alten Portalen, umgeben von Olivenhainen und einem schönen Eichenwald. Ein Halt für langsames Reisen, Naturfreunde und alle, die die verborgenen Dörfer der Marmilla entdecken möchten.
Sehenswertes in Albagiara
Das Steindorf
Das Dorf gliedert sich in vier Viertel – San Pietro, Planu-Ibba, Pinna Fiscura und su Forraxi – mit Steinhäusern und alten Portalen. Ein kurzer Bummel genügt, um die ländliche Stimmung einzufangen.
Die Pfarrkirche San Sebastiano
Wohl auf mittelalterlichem Grundriss errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert neu erbaut, besitzt sie eine geschwungene Fassade mit Bogenabschluss und später angefügte Seitenkapellen.
Die Nuraghen
Fünf Nuraghen (bronzezeitliche Steintürme) liegen im Gemeindegebiet: Bingias, Furisinu, Lea, Lussorio und Porcili, dazu römische Reste.
Was man in Albagiara unternehmen kann
Der Wald su Padenti mit Stein-, Flaum- und Korkeichen spendet auch im Sommer Schatten und Kühle – ideal für einen Spaziergang. Wenige Minuten entfernt erreichen Sie die Giara, wo kleine Wildpferde frei leben, zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd. Die Erlebnisse der Anbieter vor Ort finden Sie gleich unten.
Geschichte
Das Gebiet war in nuraghischer und römischer Zeit bewohnt; in der Nähe lag Uselis, eine vom Geografen Ptolemäus erwähnte römische Kolonie. Das Dorf, seit 1341 als Ollastra Usellus belegt, gehörte zum Judikat Arborea. Ab 1861 eigenständig, kam es 1927 zu Usellus, wurde 1959 als Ollasta wieder selbstständig und heißt seit 1964 Albagiara.
Essen und Einkaufen
Die Olivenhaine liefern ein kräftiges Öl, Mandeln sind die Basis traditioneller Süßigkeiten: amaretti, gateau (Mandelkrokant) und gueffus, Kügelchen aus Mandelteig. Auch die Holzverarbeitung hat hier Tradition.
Feste und Traditionen
Wie überall in der Marmilla kommt die Gemeinschaft bei den religiösen Festen zusammen, und dann werden die traditionellen Mandelsüßigkeiten gebacken.
Umgebung
- Gonnosnò: der Brunnentempel San Salvatore.
- Usellus: die Kirche Santa Reparata und die Pfarrkirche San Bartolomeo.
- Ales: Kathedrale und Museum des traditionellen Spielzeugs.
- Giara di Gesturi: die Wildpferde.
Anreise und beste Reisezeit
Von der SS131 Ausfahrt Uras, dann weiter Richtung Ales: Oristano liegt etwa 40 Minuten entfernt, der Flughafen Cagliari-Elmas rund eineinviertel Stunden. Frühling und Herbst eignen sich am besten für Wald und Giara; im Sommer bietet su Padenti Schutz vor der Hitze.
Häufige Fragen
Warum heißt der Ort Albagiara?
Der 1964 gewählte Name erinnert an die Morgenröte über dem Rand der Giara.
Wie viel Zeit braucht man?
Eine Stunde für das Dorf, einen halben Tag mit dem Wald su Padenti und der Giara.
Ist Albagiara familienfreundlich?
Ja, der Wald ist ideal für ein Picknick, und Kinder lieben die Pferde der Giara.




