Was man in Sini unternehmen kann
Sini in der Marmilla: Park Cracchera mit tausendjährigem Olivenbaum, sieben Nuraghen, Wildpferde der Giara und das Fest des pani 'e saba.

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Sini ist ein Dorf der Marmilla mit rund fünfhundert Einwohnern am Fuß der Giara, umgeben von Mandelhainen, Weinbergen, alten Olivenbäumen und Weizenfeldern. In ganz Sardinien kennt man es für su pani 'e saba, ein Gebäck aus Traubenmostsirup und Trockenfrüchten, dem ein gut besuchtes Fest gewidmet ist. Lohnend sind der Park Cracchera mit seinem tausendjährigen Olivenbaum, die Nuraghen und Ausflüge auf die Hochebene der Wildpferde. Ideal für Familien, Wanderer und Naschkatzen.
Sehenswertes in Sini
Der Park Cracchera
Eine Grünanlage am Ortsrand mit einem tausendjährigen Olivenbaum und, bei Hochwasser, dem Wasserfall su Strumpu. Ideal für einen schattigen Spaziergang oder ein Picknick.
Die Kirchen
Die Pfarrkirche ist Santa Chiara d'Assisi geweiht. Im Ort steht außerdem die alte Kapelle San Giorgio; der Heilige erscheint auch im Gemeindewappen, hoch zu Ross den Drachen tötend, neben einem alten Olivenbaum.
Die Nuraghen
Sieben Nuraghen (bronzezeitliche Steintürme) gibt es hier: Bruncu Suergiu, Bruncu su Sensu, Buccascala, Perdosu, Scala 'e Brebeis, Sedda und Siorus. Bruncu Suergiu liegt auf der Giara an der Grenze zu Genoni, daneben Reste einer punisch-römischen Siedlung. Im Gemeindegebiet fand man Gräber, Keramik und römische Münzen.
Was man in Sini unternehmen kann
Die Giara liegt direkt vor der Tür: eine vulkanische Basalthochebene mit Korkeichenwäldern, saisonalen Teichen und den berühmten Wildpferden, einzigartig in Europa. Erkunden Sie sie zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd, am besten mit einem erfahrenen Führer. Die Hügel um das Dorf zwischen Oliven und Mandeln sind besonders im Frühling schön für Radtouren. Die Touren und Aktivitäten der Anbieter vor Ort finden Sie unten.
Geschichte
Der Name soll vom lateinischen sinus (Bucht) stammen. Das Gebiet war in der Nuraghenzeit und später von Puniern und Römern bewohnt. Im Mittelalter gehörte Sini zum Judikat Arborea; nach 1410 kam es an die Aragonesen und verschiedene Lehnsfamilien, bis es 1839 freigekauft und Gemeinde wurde.
Essen und Einkaufen
Su pani 'e saba ist das Wahrzeichen des Dorfes: ein dunkler, duftender Kuchen aus sapa (eingekochtem Traubenmost), Mandeln und Rosinen. Außerdem gibt es Olivenöl, Mandeln, Wein und Käse von örtlichen Höfen.
Feste und Traditionen
- Ende April: das Fest San Giorgio und das Fest des pani 'e saba mit Musik, Folkloregruppen, Handwerk und tausenden Besuchern.
- Mitte August: das Fest Santa Chiara, der Patronin der Pfarrkirche.
Umgebung
- Giara di Gesturi: Wildpferde und Teiche.
- Genuri: der Nuraghe San Marco.
- Gonnosnò: der Brunnentempel San Salvatore.
- Tuili: Villa Asquer und die Kirche San Pietro.
- Barumini: Su Nuraxi, UNESCO-Welterbe, etwa 20 Minuten entfernt.
Anreise und beste Reisezeit
Der Flughafen Cagliari-Elmas ist etwa eineinviertel Stunden entfernt: SS131 bis Sanluri, dann Richtung Barumini und Tuili. Von Oristano rund eine Stunde. Ideal ist der Frühling mit blühender Giara und dem Fest Ende April; auch der Herbst eignet sich zum Wandern.
Häufige Fragen
Wann findet das Fest des pani 'e saba statt?
Traditionell Ende April, zusammen mit dem Fest San Giorgio.
Wie viel Zeit braucht man für Sini?
Zwei Stunden für Dorf und Park Cracchera; einen ganzen Tag mit einer Wanderung auf der Giara.
Ist Sini familienfreundlich?
Ja: Der Park ist ideal für Kinder, und die Pferde der Giara sind ein unvergessliches Erlebnis.


